Dieser Artikel enthält wichtige Informationen, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre Anforderungen an eine Fahrzeugeinrichtung genau festzulegen. Hierdurch erlangen Sie das nötige Wissen, um Ihre Kaufentscheidung kompetent vorzubereiten. Dieser Artikel soll die individuelle Beratung nicht ersetzen, sondern ergänzen.
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Der Kauf einer Fahrzeugeinrichtung beginnt am besten vor dem Kauf des Fahrzeugs. Dabei sollte die Wahl der Einrichtung auch Einfluß auf die Fahrzeugwahl nehmen können. Dies heißt nicht, daß nun ein ganz anderer Fahrzeugtyp gekauft werden soll als der schon ausgewählte, wohl aber, daß die Fahrzeugeinrichtung bei der Wahl von Radstand, Fenster und Dachform berücksichtigt wird. So schaffen sie die Grundlage für die optimale Zweckerfüllung des Fahrzeugs.
Das frühzeitige Gespräch mit unseren Einrichtungsberatern hat auch zur Folge, daß die Bestellung der Einrichtung zeitgleich zur Bestellung des Fahrzeugs geschehen kann. Sobald das Fahrzeug dann geliefert wird, kann die Einrichtung montiert werden und das Fahrzeug schon wenige Tage nach Lieferung im Einsatz sein.
Für die Planung der Einrichtung ist vor allem wichtig zu wissen, was transportiert werden soll und wie es transportiert werden soll. Zum Verstauen bieten sich drei Arten an:
Schubladen sind zwar etwas teurer als Regale, schützen den Inhalt aber vor Staub und sind abschließbar. Weiterhin kann mit Schubladen der vorhandene Raum deutlich besser genutzt werden als mit Regalen, wodurch ihr Mehrpreis durch mehr Stauraum weitgehend ausgeglichen wird. Sie bieten sich an für alle Art von Handwerkzeugen, Meß- und Prüfmittel sowie Ersatz- und Kleinteile.
Regale haben den Vorteil, daß sie etwas mehr Stauraum zur Verfügung stellen als Schubladen, und daß der Zugriff auf den Inhalt schneller erfolgen kann, da sie offen sind. Somit bieten sich Regale bei häufig genutzten Ersatzteilen wie Schrauben und Muttern, als auch für die Unterbringung von Servicekoffern an.
Servicekoffer bieten den Vorteil, daß sie mitgenommen werden können. So entfallen häufige Gänge zum Fahrzeug, die Zeit und damit Geld kosten. In einem Koffer kann man sehr gut die nötigen Geräte für eine Diagnose sowie die am häufigsten gebrauchten Werkzeuge und Ersatzteile unterbringen, so daß der Mann vor Ort im Idealfall in der linken Hand den Koffer mit den Diagnosegeräten, in der rechten den Koffer mit seinen Werkzeugen und weitere Gänge zum Fahrzeug vermeidet.
Sonderfälle beim Transport sind sperrige Güter und Gasflaschen.
Wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug größere Gegenstände
wie Schweißgeräte, Kompressoren oder Stromaggregate transportieren
möchten, sind zum einen der entsprechende Platz und eine Verzurrmöglichkeit
zur Ladungssicherung vorzusehen.
Gasflaschen erfordern darüber hinaus noch je eine Be-/Entlüftung
im Fahrzeugdach und -boden. Nur so können die gesetzlichen
Vorschriften zur Explosionssicherheit erfüllt werden.
Einige Güter lassen sich am besten außerhalb des Fahrzeugs unterbringen, zum Beispiel auf einem Dachgepäckträger oder einem Anhänger. Dies gilt zum Beispiel für Leitern, Rohre und andere große Bauteile, aber auch Gasflaschen, die besondere Anforderungen beim Transport stellen, können statt im Fahrzeug auf dem Anhänger transportiert werden.
Auch Werkbänke und Schraubstöcke können in das Fahrzeug eingebaut werden. Somit kann das Fahrzeug nicht nur zum Transport dienen, sondern auch als Arbeitsplatz. Wenn ein Arbeitsplatz im Fahrzeug vorgesehen werden soll, fragen Sie sich, was für Arbeiten dort durchgeführt werden sollen und was dafür benötigt wird.
Überlegen Sie sich also, wozu das Fahrzeug dienen soll. Dann legen Sie fest, was das Fahrzeug alles aufnehmen soll und wie sie die Unterbringung wünschen. Denken Sie auch darüber nach, was für zusätzliche Ausstattung wie Schraubstock oder Werkbank nötig ist. Zusammen mit unseren Einrichtungsberatern kann dann die genaue Planung der Einrichtung erfolgen und Ihnen ein Angebot unterbreitet werden.
Wir haben die wichtigsten Fragen in einer Checkliste zusammengestellt. Diese können Sie ausdrucken und in aller Ruhe ausfüllen.